Finca im Süden Mallorcas: zwischen Salinen, Buchten und Marktstädten
Salz auf der Haut, ein Korb mit Oliven und Käse vom Wochenmarkt im Kofferraum, und am Horizont blinkt schon das türkise Band von Es Trenc durch die Pinien. Genau für solche Momente lohnt es sich, eine Finca im Süden Mallorcas zu suchen: Hier verbindest du puderfeinen Sand mit echtem Dorfleben, Fischerhäfen mit historischen Stadtkernen, weite Salzfelder mit stillen Buchten, die nur wenige kennen. Der Süden reicht von Palma über Llucmajor und Campos bis nach Santanyí und Ses Salines, und jede dieser Gemeinden bringt einen eigenen Rhythmus mit. In Llucmajor erinnert die Architektur an die Blütezeit der Schuhherstellung, während Campos als Versorgungszentrum seines landwirtschaftlichen Umlands bis heute pulsiert. Wer die Ruhe sucht, findet sie an Stränden wie Bassa Cabots oder Caló de sa Barca Trencada, wo flaches Wasser und kleine Parkflächen für einen entspannten Vormittag reichen. Wer lieber Trubel und Auswahl mag, ist an der Promenade von Palma oder im belebten Cala Major richtig, mit Cafés, Restaurants und kurzen Wegen zum Meer. Dazwischen liegt Santanyí mit seinem Markt am Mittwoch und Samstag, wo Einheimische und Gäste zwischen Ständen mit Käse, Oliven und frischem Gemüse flanieren. Auch das Landesinnere hat seinen Reiz: Salzgewinnung seit der Antike bei den Salines de Sa Vall, ein Botanischer Garten bei Ses Salines mit dichten Kakteenfeldern, dazu neoklassizistische Kirchen und stille Kapellen, die von der Geschichte der Region erzählen. Diese Vielfalt macht den Süden zu einem Landstrich, der Paaren ebenso wie Familien mit Kindern gerecht wird, Autofahrern mehr als Busreisenden, denn Entfernungen und Öffnungszeiten variieren von Ort zu Ort. Als Guide, der diese Wege oft fährt, weiß ich: Wer hier eine Finca bezieht, hat Strand, Markt und Geschichte gleichermaßen vor der Tür und genug Ruhe, um abends die Grillen zu hören, statt im Verkehr zu stehen.
In Süden haben wir aktuell keine Unterkunft
Diese Unterkünfte auf ganz Mallorca könnten passen.
11 Unterkünfte gefunden11 Ferienunterkünfte auf Mallorca

Vista Verde
nahe Pollença (Norden)
- 6 Gäste
- 3 Schlafzimmer
- 3 Badezimmer
Registriernummer: ETV/4875
pro Nacht
221,14 € – 574,96 €

Cal Perdiu Vell
nahe Pollença (Norden)
- 6 Gäste
- 3 Schlafzimmer
- 3 Badezimmer
Registriernummer: ETV/8616
pro Nacht
252,11 € – 671,42 €

Villa Verde Subach
nahe Pollença (Norden)
- 8 Gäste
- 4 Schlafzimmer
- 5 Badezimmer
Registriernummer: ETV/10057
pro Nacht
336,13 € – 886,55 €

Can Josep
nahe Pollença (Norden)
- 8 Gäste
- 4 Schlafzimmer
- 4 Badezimmer
Registriernummer: ETV/2445
pro Nacht
423,98 € – 878,25 €

Villa Vista
nahe Pollença (Norden)
- 8 Gäste
- 4 Schlafzimmer
- 4 Badezimmer
Registriernummer: ETV/10049
pro Nacht
450,42 € – 1.029,41 €

Can Collet
nahe Pollença (Norden)
- 6 Gäste
- 3 Schlafzimmer
- 2 Badezimmer
Registriernummer: ETV/11408
pro Nacht
478,99 € – 1.260,51 €

Can Pau
nahe Pollença (Norden)
- 8 Gäste
- 4 Schlafzimmer
- 4 Badezimmer
Registriernummer: ETV/11866
pro Nacht
533,61 € – 1.260,51 €

Cal Rei Gran
nahe Pollença (Norden)
- 12 Gäste
- 5 Schlafzimmer
- 5 Badezimmer
Registriernummer: ETV/2637
pro Nacht
714,28 € – 1.806,72 €

Can Corme
nahe Pollença (Norden)
- 10 Gäste
- 5 Schlafzimmer
- 5 Badezimmer
Registriernummer: ETV/4866
pro Nacht
1.075,64 € – 2.008,40 €

Villa Views Port Andratx
nahe Andratx (Westen)
- 7 Gäste
- 4 Schlafzimmer
- 3 Badezimmer
Registriernummer: ETV/9286
pro Nacht
1.176,47 € – 1.848,74 €

Villa Longa
nahe Pollença (Norden)
- 10 Gäste
- 5 Schlafzimmer
- 5 Badezimmer
Registriernummer: ETV/312
pro Nacht
1.310,93 € – 1.899,16 €
Derzeit findest Du hier keine Ferienunterkünfte für Süden.
Finca im Süden Mallorcas entdecken
Zwischen dem Cap de Ses Salines und der Serra de Llevant zieht sich eine Landschaft aus Salzlagunen, Weideflächen und Küstenorten, die ihren Charakter aus Fischerei und Landwirtschaft bewahrt haben. Wer hier ein Ferienhaus im Süden Mallorcas sucht, findet Gemeinden wie Campos, Llucmajor und Santanyí, die sich in Tempo und Charakter deutlich unterscheiden, aber gemeinsam diese Region bilden. Campos versteht sich seit jeher als Versorgungs- und Handelszentrum für das landwirtschaftliche Hinterland – ein Ort, an dem sich das Leben der umliegenden Höfe bündelt. Genau diese Bandbreite macht eine Finca im Süden Mallorcas zum idealen Standort, um beide Seiten der Region kennenzulernen.
Llucmajor hat eine bemerkenswerte Wandlung hinter sich: Unter Jaume II. von Mallorca gewann der Ort an Bedeutung und wurde zu einem wichtigen königlichen Zentrum ausgebaut. Nach den Wirren jener Zeit entwickelte sich Llucmajor weiter zu einem landwirtschaftlichen, handwerklichen und kommerziellen Zentrum. Im späten 19. Jahrhundert setzte dann die eigentliche Blütezeit ein, als sich der Ort zu einem bedeutenden Zentrum der Schuhherstellung entwickelte – eine Epoche, deren Spuren sich bis heute im Stadtbild ablesen lassen. Wer durch die Gassen schlendert, spürt diesen Wandel von der bäuerlichen Kleinstadt zum Fabrikort, ohne dass die Ruhe der ländlichen Umgebung verloren gegangen wäre.
Ganz anders die Salzgärten der Salines de Sa Vall: Dort wird bereits seit der Antike Salz gewonnen, und der Betrieb läuft bis heute weiter – ein seltenes Stück lebendiger Wirtschaftsgeschichte direkt an der Küste. Nicht weit davon liegt Cala Figuera, ein Ort, der von der Fischerei geprägt wurde und wo Fischerhäuser mit ihren Bootsgaragen dicht am Wasser stehen. Wer im Frühling oder Herbst hierherkommt, erlebt diese Kontraste aus Arbeit und Ruhe besonders intensiv, ganz ohne die Hitze und den Trubel der Hochsaison. Mein Tipp: Setz dich früh am Morgen an den Hafen von Cala Figuera, bevor die Tagesausflügler eintreffen, und lass dir die Geschichte des Ortes buchstäblich vor Augen führen. Genau in dieser Mischung aus Handwerkstradition, Salzgeschichte und Fischerdörfern liegt der Reiz, von hier aus loszuziehen und den Süden auf eigene Faust zu entdecken.
Ankommen und die ersten Kilometer im Süden
Die Ma-19 bildet das Rückgrat jeder Anreise in diesen Teil der Insel: Sie führt vom Flughafen Palma direkt nach Palma und gilt von dort als Hauptverbindung weiter Richtung Süden, egal ob dein Ziel Llucmajor oder das weiter entfernte Santanyí ist. Llucmajor selbst liegt südöstlich von Palma direkt an dieser Achse und profitiert von einer direkten Straßenanbindung, was den Ort zu einem unkomplizierten Zwischenstopp macht. Wer im Süden Mallorcas eine Finca mieten möchte, plant von hier aus die Erkundung der Region entspannt weiter, ohne sich durch ein Gewirr kleiner Straßen zu kämpfen – so beginnt der Aufenthalt in deiner Finca im Süden Mallorcas mit einer klaren Route statt mit Umwegen.
Wer ohne Auto unterwegs ist, findet in Palma mit der Estació Intermodal einen wichtigen Ausgangspunkt für Verbindungen in andere Teile der Insel. Auch Llucmajor bietet mehrere Bushaltestellen im westlichen und zentralen Stadtbereich, sodass sich der Ort gut in eine Route ohne Mietwagen einbauen lässt. Mein Tipp: Wer den Botanicactus besuchen will, sollte nicht auf eine direkte Busverbindung bis zum Eingang hoffen – die Straße dort führt zwar weiter nach Santanyí, doch die letzten Meter zum Garten legst du zu Fuß oder mit dem eigenen Wagen zurück. Gerade an belebten Markttagen in Campos lohnt es sich, etwas außerhalb zu parken, denn die Parkplatzsuche an der Marktstrecke wird während des größeren Marktes unnötig mühsam.
In Palma selbst empfiehlt es sich, das Fahrzeug vor dem Altstadtrundgang abzustellen – die engen Gassen erkundest du ohnehin besser zu Fuß, mit offenen Sinnen für die Details an den Fassaden. An den Stränden weiter südlich zeigt sich, wie unterschiedlich das Parken ausfällt: An der Cala Major ist es gebührenpflichtig, während du bei der Bassa Cabots auf kostenlose Stellplätze in unmittelbarer Strandnähe triffst. Wer diese Unterschiede kennt, plant seinen Tag entspannter und verbringt die gewonnene Zeit lieber am Strand als auf der Suche nach einer Parklücke. So beginnt der Urlaub im Süden Mallorcas oft schon auf den ersten Kilometern mit einem guten Gefühl für Wege und Distanzen.
Strände zwischen Sandbucht und Felsküste
Zwischen Ses Salines und Llucmajor zeigt das Meer gleich mehrere Gesichter, und wer hier eine Ferienwohnung im Süden Mallorcas sucht, findet für jeden Geschmack eine passende Bucht. Es Trenc gilt als längster Naturstrand Mallorcas und zugleich als bekanntestes Küstenziel der Gemeinde Ses Salines. Ganz anders die Cala Pi: Die schmale Bucht zieht sich rund 150 Meter tief ins Land und wirkt dadurch fast wie ein natürlicher Fjord. Wer Trubel meiden will, dem sei gesagt: Die eigentlichen Küstenziele von Ses Salines liegen nicht direkt am Dorfplatz, sondern etwas außerhalb, was schon für sich genommen für ruhigere Momente sorgt.
Nicht jede Bucht hier ist ein weiter Sandteppich. Cala Figuera etwa besitzt gar keinen klassischen Sandstrand, dafür einen Hafen, an dem Boote dicht an dicht liegen und das Wasser nach Salz und Diesel riecht. Die Cala Santanyí dagegen bietet Sandstrand, touristische Infrastruktur und gute Bedingungen zum Schnorcheln, während der Caló de sa Torre mit zwei flach abfallenden Sandabschnitten besonders für Familien mit Kindern geeignet ist. Mein Tipp: Wer im Hochsommer dem Andrang entgehen will, plant den Vormittag unter der Woche für die bekannteren Buchten ein und hebt sich den Nachmittag für die kleineren Abschnitte auf.
Wer es lieber überschaubar mag, findet am Caló de sa Barca Trencada kurze Wege, etwas Schatten und einen Strand, der sich mit einem Blick erfassen lässt. In der Hochsaison ist auch dieser kleine Küstenabschnitt gut besucht, daher lohnt sich festes Schuhwerk für längere Zugänge, dazu Wasser und Sonnenschutz, denn nicht jeder Abschnitt verläuft im Schatten. Nach einem Tag am Meer schmeckt der Rückzug auf die eigene Terrasse gleich doppelt gut, wenn abends die Grillen zirpen und der Tag am Strand langsam ausklingt.
Kirchen, Klöster und Denkmäler abseits der Küste
Landeinwärts von den Stränden zeigt sich eine ruhigere Seite der Dörfer im Süden, geprägt von Glauben und Handwerk statt von Sonnenschirmen. In Campos steht die Pfarrkirche Sant Julià, ein neoklassizistischer Bau, der zwischen 1858 und 1873 errichtet wurde und mit seiner klaren Fassade das Ortsbild prägt. In Ses Salines wiederum entstand die Pfarrkirche Sant Bartomeu im späten 19. Jahrhundert; ihre Fassade wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit hellem Sandstein aus Santanyí erneuert – ein Material, das ihr bis heute einen warmen, fast honigfarbenen Ton verleiht, besonders wenn die Nachmittagssonne darauf fällt.
Ebenfalls in Ses Salines lohnt ein Abstecher zu Ca ses Monges, einem Klosterbau vom Anfang des 20. Jahrhunderts, der mitten im Ort liegt und eben kein abgeschiedenes Kloster außerhalb der Siedlung ist – ein Grund, warum sich der kurze Fußweg dorthin fast beiläufig in einen Dorfbummel einfügen lässt. In Campos wartet mit dem Museum der Missioneres dels Sagrats Cors ein kleines biografisches Haus, das Handschriften, Kleidung, Stickarbeiten und persönliche Gegenstände der Ordensgründerin zeigt. Wer allerdings große Altäre, spektakuläre Kirchenarchitektur oder eine umfangreiche Kunstsammlung erwartet, wird hier enttäuscht – dafür ist der Ort zu klein und zu persönlich angelegt. Mein Tipp: Da der Zugang zum Museum nicht jederzeit vorausgesetzt werden kann, lohnt sich eine kurze Nachfrage vor Ort oder in der Unterkunft, bevor du den Weg dorthin einplanst.
Wer es lieber weltlich mag, wird in Llucmajor fündig: Dort steht ein Denkmal für Jaume III. und seinen Sohn Jaume IV., und ein weiteres erinnert an dasselbe Königspaar an anderer Stelle im Ort – ein stiller Hinweis darauf, wie sehr die Geschichte Mallorcas hier noch nachwirkt. Zwischen Kirchplatz und Denkmalsockel liegt oft nur eine kurze Gasse, und wer an einem ruhigen Vormittag unterwegs ist, hat die Plätze meist für sich allein. Nach einem Vormittag zwischen Kirchtürmen und Klostermauern schmeckt der Abend auf der Finca-Terrasse gleich doppelt nach Ferien.
Märkte, Läden und Restaurants im Süden
Wochenmärkte prägen den Rhythmus der Dörfer im Süden. In Santanyí wird mittwochs und samstags aufgebaut, und wer früh dort ist, erlebt volle Stände und ein reges Kommen und Gehen zwischen den Ständen. In Llucmajor ist gleich dreimal wöchentlich Markttag für Bauern und Kunsthandwerker, freitags kommt zusätzlich ein Flohmarkt dazu. Wer stöbern mag, plant den Freitag ein und kombiniert Obst, Käse und ein Souvenir vom Trödel in einem Rutsch.
Abseits der Marktstände versorgt sich der Süden ganz praktisch. Der Hauptort von Santanyí bietet Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte und Gastronomie für den Alltag, ergänzt durch die Auswahl von Cafés bis hin zu Restaurants rund um die Plaça Major und die angrenzenden Straßen, wo sich der Tag vom Frühstückskaffee bis zum längeren Abendessen ziehen lässt. Am Hafen von Portopetro reihen sich Cafés, Geschäfte und Restaurants mit Fisch und Meeresfrüchten an der Promenade, und auch die Colònia de Sant Jordi hält mit Cafés, Bars, Restaurants und Geschäften nur wenige Gehminuten vom Strand entfernt alles bereit, was ein entspannter Urlaubstag braucht.
Wer lieber selbst kocht, findet in der Umgebung Erzeugnisse mit Geschichte: Mandeln, Feigen, Johannisbrot und Wein wachsen rund um Llucmajor und tauchen je nach Saison auf Marktständen und in kleinen Läden wieder auf. Auch der Wochenmarkt in Ses Salines lohnt einen Umweg, denn dort bieten Händler je nach Angebot Käse, Wurstwaren, Oliven und Olivenöl aus der Region an. Mein Tipp: einen Marktbesuch mit dem Botanicactus verbinden und den Tag bewusst ordnen, entweder früh zwischen den Kakteen starten oder erst über den Markt schlendern und danach ausreichend Zeit für den Garten einplanen. Zurück auf der eigenen Finca lässt sich der Einkauf vom Markt dann in aller Ruhe zu einem Abendessen unter freiem Himmel verarbeiten.
Für wen der Süden wirklich passt
Familien mit Kindern finden im Süden mehrere Strände, die genau dafür gemacht scheinen. Der Caló de sa Torre fällt an zwei Sandabschnitten flach ab, die Bassa Cabots bietet überwiegend einen sanften Einstieg bei überschaubarer Größe. Auch wenn die felsigen Randbereiche etwas Aufmerksamkeit verlangen, bleibt der Strand für kleinere Kinder gut zu handhaben. Wer lieber Pflanzen statt Wellen zeigen möchte, wechselt mit der Familie im Botanicactus zwischen großen Gewächsen, Wasserflächen und einem Spielbereich, was gerade an heißen Nachmittagen eine willkommene Abwechslung zum Strandtag ist. Eine Finca im Süden Mallorcas eignet sich damit gut für Familien, die vormittags am Wasser und nachmittags im Grünen unterwegs sein wollen.
Nicht jeder Ort im Süden eignet sich für jeden Anspruch. Die Bassa Cabots ist weniger passend, wenn du eine breite Sandfläche, lange Strandspaziergänge, reservierbare Liegen oder vollständige Infrastruktur suchst – dafür lohnt sich ein Ausflug zu größeren Buchten. Wer museale Höhepunkte erwartet, sollte bei den Missioneres dels Sagrats Cors keine spektakuläre Kirchenarchitektur, große Altäre oder umfangreiche Kunstsammlungen voraussetzen; das Haus erschließt sich eher über Geschichte als über Prunk. Mein Tipp: Plane solche kleineren Ziele bewusst als ruhigen Kontrast ein, nicht als Hauptattraktion des Tages.
Wer mit Kindern zugleich etwas über die Insel lernen will, findet in Ca ses Monges einen Ansatz über die ehemalige Mädchenschule, auch wenn dort kein eigenes Kinderprogramm angeboten wird. Familien mit medizinischem Klärungsbedarf sind in Santanyí gut aufgehoben, wo eine orthopädische Facharztpraxis mit radiologischer Ausstattung vor Ort ist. So bleibt der Süden ein Landstrich, der Ruhe und kleine Ausflüge gleichermaßen erlaubt – ideal für alle, die ihre Finca als ruhigen Rückzugsort mit kurzen Wegen zu Strand, Natur und Versorgung nutzen möchten.
Praktisches für Anreise und Alltag im Süden
Wer in Palma ankommt und Richtung Süden weiterfährt, sollte für einen Altstadtbummel das Fahrzeug am Rand abstellen und zu Fuß weiterziehen – die Gassen dort sind eng, und ein Parkplatz im Zentrum bringt selten Freude. In Santanyí dagegen gehört der tägliche Einkauf zum festen Rhythmus des Ortes, ganz gleich zu welcher Jahreszeit man kommt. Wer im Winter anreist, muss also keine Sorge haben, vor geschlossenen Läden zu stehen.
Für kleinere gesundheitliche Anliegen während des Urlaubs lohnt sich der Blick nach Santanyí: Dort gibt es eine orthopädische Facharztpraxis mit radiologischer Ausstattung, was gerade nach einem unglücklichen Sturz am Fels oder beim Wandern beruhigend sein kann. Wer am Caló de sa Barca Trencada baden möchte, sollte wissen, dass der kleine Strand in der Saison als stark besucht gilt – wer es ruhiger mag, weicht auf einen frühen Vormittag aus.
Auch an der Bassa Cabots kann es in den Sommermonaten voll werden, obwohl die kostenlosen Stellplätze in unmittelbarer Strandnähe die Anfahrt erleichtern. Mein Tipp: früh am Morgen hinfahren. Dann bleibt genug Platz für die Liegedecke, und die Rückfahrt zur Finca verläuft entspannt, ohne Blechkolonne auf der Straße.
Häufige Fragen
Wie weit ist es vom Flughafen Palma bis in den Süden der Insel?
Die Ma-19 ist die Hauptverbindung vom Flughafen und von Palma aus Richtung Santanyí und dient als direkte Straßenroute in den Süden. Bis Ses Salines sind es rund 47 Kilometer Straßenstrecke. Llucmajor liegt südöstlich von Palma direkt an dieser Achse, wodurch die Anfahrt unkompliziert bleibt, egal ob das Ziel ein Küstenort oder ein Dorf im Hinterland ist.
Ist Es Trenc für einen Urlaub mit Kindern geeignet?
Ja, Es Trenc gilt mit flachem Einstieg und geringem Wellengang als familienfreundlich und ist zugleich der längste Naturstrand der Insel. Wer es kleiner und ruhiger mag, findet mit dem Caló de sa Barca Trencada oder dem Caló de sa Torre Alternativen mit ähnlich sanftem Wassereinstieg, allerdings in deutlich überschaubarerem Rahmen.
An welchen Tagen finden die bekannten Wochenmärkte statt?
In Santanyí ist mittwochs und samstags Markttag, in Llucmajor dagegen dreimal wöchentlich mit Bauern und Kunsthandwerkern. Wer stöbern möchte, sollte in Llucmajor zusätzlich den Flohmarkt freitags einplanen. In Campos lohnt sich am größeren Markttag eine frühe Ankunft, da die Parkplatzsuche entlang der Marktstrecke sonst mühsamer wird.
Ist Cala Figuera ein klassischer Badestrand?
Nein, Cala Figuera besitzt keinen klassischen Sandstrand, sondern einen Hafen, an dem sich die Boote dicht aneinanderreihen. Geprägt wurde der Ort traditionell durch die Fischerei, gut erkennbar an den Fischerhäusern mit ihren Bootsgaragen entlang des Wassers. Wer stattdessen Sand und einen flachen Einstieg ins Meer sucht, wird eher an der Cala Santanyí fündig, die mit Sandstrand, touristischer Infrastruktur und guten Bedingungen zum Schnorcheln aufwartet.
Kann ich das Botanicactus mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen?
Der Bus bringt dich nicht direkt bis zum Eingang des Gartens; ein Stück Weg bleibt also zu Fuß oder mit dem Auto zurückzulegen. Die Straße am Garten führt weiter nach Santanyí, was sich gut mit einem Abstecher verbinden lässt. Wer Gedränge meiden will, sollte früh zwischen den Kakteen starten oder erst den Markt besuchen und danach ausreichend Zeit für den Garten einplanen.
Gibt es in Santanyí auch außerhalb der Saison Einkaufsmöglichkeiten?
Ja, in Santanyí lässt sich unabhängig von der Saison auch im Winter täglich einkaufen. Der Hauptort bietet Supermärkte, Lebensmittelgeschäfte und Gastronomie, dazu eine orthopädische Facharztpraxis mit radiologischer Ausstattung für den Bedarfsfall. Rund um die Plaça Major reicht das gastronomische Angebot vom Frühstückscafé bis zum Restaurant für den längeren Abend.