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Mallorca mit Hund

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05/08/2020

Mallorca mit Hund

Urlaub wirklich für die ganze Familie: Mallorca mit Hund

Es ist nun mal die schönste Zeit des Jahres. Man will die Batterien mal wieder komplett aufladen, Zeit mit den Liebsten verbringen und bestes Wetter genießen. Wann hat man schon mal die Zeit, um ganz entspannt in einem Liegestuhl zu sitzen und ein Buch zu lesen? Die Urlaubszeit ist der Abschnitt des Jahres, auf den sich die meisten Menschen schon Wochen oder sogar Monate im Voraus freuen. Aber sind beim Familienurlaub auf Mallorca wirklich alle mit dabei? Für die meisten Hundebesitzer ist der treue Vierbeiner selbstverständlich auch ein Teil der Familie. Da ist es doch gut zu wissen, dass Mallorca mit Hund durchaus eine Option ist.

Mallorca mit Hund
Mallorca ist ideal für Vierbeiner

Urlaub mit Hund sollte rechtzeitig vorbereitet werden

Bei genauerem Hinsehen stellt sich heraus, dass der freundliche Geselle, der stets treu an Ihrer Seite bleibt, eben doch kein Familienmitglied wie jedes andere ist. Ein Hund hat spezielle Bedürfnisse und die gilt es auch zu Urlaubszeiten zu erfüllen. Ein wenig Vorbereitung ist also erforderlich, wenn der Vierbeiner mit auf Reisen gehen soll. Dazu gehört unter anderem ein Besuch beim Tierarzt. Auf Mallorca kommt unter anderem die Leishmaniose vor, die als eine der sogenannten Mittelmeerkrankheiten bekannt ist und zur Gefahr für Ihr Tier werden können. Der Tierarzt kann über weitere Gesundheitsrisiken auf der Insel informieren und oft vorbeugende Impfungen anbieten. Zudem bekommt man beim Tierarzt auch den internationalen Heimtierpass, den Sie bei der Einreise vorlegen müssen. Es gibt generell keine Restriktionen seitens der spanischen Behörden, was die Mitnahme von Hunden angeht, es wird allerdings empfohlen, dass die Tiere gechippt sind. Ganz abgesehen von solchen Maßnahmen sollten Sie sich aber vor der Reise auf jeden Fall auch fragen, ob Ihr Hund auch in einer ihm noch unbekannten Umgebung mal allein bleiben kann, denn es wird im Urlaub sicher auch mal Situationen geben, bei denen man den Hund einfach nicht mitnehmen kann.

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Anreise nach Mallorca

Die vielen Optionen für Flugverbindungen und die relativ günstigen Preise machen das Flugzeug zum Verkehrsmittel der Wahl für die weitaus meisten Mallorca-Besucher. Die Alternative, die Anreise mit dem eigenen Auto, dauert deutlich länger, ist im Endeffekt teurer und verlangt die Nutzung einer Fähre. Beide Varianten, dessen muss man sich als Hundehalter bewusst sein, bringen Stress für das Tier. Im Flugzeug dürfen kleine Hunde bis acht Kilo Gewicht in einer Transportbox mit in die Kabine und müssen dort unter dem Vordersitz untergebracht werden. Entsprechend dürfen die Maße der Box 55 x 40 x 22 cm nicht überschreiten. Größere Hunde werden im Frachtraum transportiert. Dafür muss eine geeignete Transportbox vorhanden sein und diese muss beim Einchecken am Schalter für Sperrgepäck aufgegeben werden, Sie sehen Ihren Liebling also erst bei der Gepäckausgabe auf Mallorca wieder. Abhängig von der Größe der Box und den Bestimmungen der jeweiligen Airline fallen dafür unterschiedlich hohe Zusatzkosten an. Stichwort Kosten: Normales Hundefutter ist auch auf Mallorca unkompliziert erhältlich, doch wenn Ihr Vierbeiner spezielle Nahrung benötigt, die von zuhause mitgenommen werden muss, ist die Freigepäckmenge schnell erreicht. Und auch das Lieblingskissen oder die gewohnte Kuscheldecke müssen natürlich mit in den Koffer, um dem Hund die Eingewöhnung am Urlaubsort zu erleichtern. Das ganze zusätzliche Gepäck, insbesondere die Transportbox fürs Flugzeug, sollten Sie auch im Hinterkopf behalten, wenn Sie auf der Insel mit einem Mietwagen unterwegs sein werden. Bei den gern genommenen kleineren Modellen könnte es Schwierigkeiten geben, diese und die Koffer zu verstauen.

Die beste Reisezeit für Urlaub mit dem Hund auf Mallorca

Die Hauptreisezeit für Mallorca ist in der Regel der Sommer. Gerade Familien mit Kindern haben natürlich kaum eine andere Wahl, als während der Sommerferien zu reisen, doch wenn der Hund mit an Bord sein soll, dann sollten Sie überlegen, ob Sie nicht vielleicht lieber die Osterferien oder die Herbstferien als Reisetermin auswählen. Zu diesen Zeiten ist es nicht ganz so heiß, so dass Hunde sich generell wohler fühlen. Wenn der Asphalt oder der Sand zu heiß werden, besteht darüber hinaus eine Verletzungsgefahr für den Hund. Und noch ein weiteres Argument spricht für eine Reise außerhalb der Hauptsaison: Je mehr Menschen und Autos auf der Insel unterwegs sind, desto höher ist die Gefahr von Unfällen. Gerade in der ungewohnten Umgebung sollten Sie Ihrem vierbeinigen Freund viel Aufmerksamkeit und Zeit widmen und ihm die Gelegenheit geben, die Gegend zu erkunden – und das geht nun mal besser, wenn es nicht zu voll ist.

Die geeignete Unterkunft für den Urlaub mit Hund

Hunde sind für gewöhnlich keine Partyurlauber. Wenn für Sie ein Urlaub auf Mallorca also in erster Linie darin besteht, vom Strand direkt in den Club zu wechseln, dann ist es vermutlich keine gute Idee, den Hund mit auf die Reise zu nehmen. Doch nicht nur hinsichtlich der Aktivitäten, sondern auch bei der Wahl der Unterkunft muss man sich für einen Urlaub mit Hund gegebenenfalls etwas umstellen. In den meisten Hotels in der Nähe des Strands sind Vierbeiner nicht gut aufgehoben – wenn man sie überhaupt mitbringen darf. Die Zimmer sind oft nicht besonders geräumig und zwischen all den anderen Gästen bleibt wenig Ruhe, von der ein Hund aber täglich mehrere Stunden benötigt, um sich wohlzufühlen. Ähnliches gilt auch für Hotels in der Stadt: Besonders zu den Hauptreisezeiten ist es oft sehr schwer, einen Platz zu finden, an dem der Hund ein wenig Auslauf bekommen kann.

Wer eine schöne Zeit mit der ganzen Familie und dem Hund erleben möchte, wählt als Unterkunft am besten eine Finca. Von diesen gibt es auf Mallorca eine schöne, vielseitige Auswahl und in vielen davon dürfen auch Hunde mitgebracht werden. Fincas finden sich überall auf der Insel, darunter auch in den schönsten Ecken Mallorcas. Sie bieten jede Menge Platz zur freien Entfaltung für alle Reiseteilnehmer einschließlich jener mit vier Beinen. In so einer Finca auf Mallorca kann ein Hund sich seinen eigenen Lieblingsplatz suchen und findet auch genügen Platz, um sich bei Bedarf mal zurückzuziehen. Im Garten des Hauses ist Platz für ein wenig Auslauf und die Fincas stehen oft etwas abseits vom Geschehen, so dass auch längere Spaziergänge in der warmen Abendluft kein Problem sind. Das wird am Ende sicherlich die schönste Urlaubserinnerung für Ihren Hund sein, die Erkundung einer bisher unbekannten Umgebung mit vielen interessanten, fremden Gerüchen und spannenden Entdeckungen. Und auch für den Hundehalter kann sich auf diese Weise eine neue Perspektive auf die liebste Urlaubsinsel entwickeln. Mit einem Hund haben Sie einen guten Grund, um außerhalb der Finca auf Entdeckungsreise zu gehen und die vielen schönen Landschaften und kleinen Orte Mallorcas kennenzulernen.

Unternehmungen mit Hund auf Mallorca

Diese kleinen und großen Spaziergänge, zu denen ein Hund seine Menschen mehrmals am Tag nachdrücklich auffordert, sind eine guter Hinweis darauf, welche Art von Urlaub auf Mallorca mit einem Hund möglich ist. Wanderungen und Ausflüge, wofür die Insel sehr gute Bedingungen bietet, stehen hoch im Kurs. Mit den besten mallorquinischen Argumenten, Strand und Meer, wird es mit dem Hund etwas komplizierter als ohne vierbeinige Begleitung, aber auch das ist machbar. Es gibt eine Reihe von Stränden, an denen Hunde nicht erlaubt sind, dies ist jeweils durch Schilder gekennzeichnet. Sie werden an solchen Stränden hin und wieder Einheimische sehen, die sich wenig um solche Verbote scheren, das heißt aber nicht, dass die Behörden immer und bei jedem Gast ein Auge zudrücken werden. Mallorca hat aber auch Hundestrände, die sich durchaus sehen lassen können. Im Gebiet von Andratx liegt der Strand Cala Blanca zwar sehr malerisch in einer Bucht, die Zufahrt über eine enge, kurvenreiche Straße ist aber nicht ganz einfach. Nicht weit davon entfernt befindet sich in der Gemeinde Calvià ein kurzer, felsiger Abschnitt, der für badende Vierbeiner geöffnet ist und eine weitere Bucht namens Cala des Gats im Ort Costa de la Calma. Ganz leicht zu erreichen sind der Strand Llenaire von Port de Pollença gleich neben der Küstenstraße und der Strand Na Patana in der Bucht von Alcúdia. Weitere Strände werden von den Behörden während der Nebensaison von November bis März auch für Besucher mit Hunden geöffnet.

Auf jeden Fall gilt auch am Strand, ebenso wie überall sonst auf der Insel, Leinenzwang. An der Küste nehmen es viele damit nicht allzu ernst, aber wenn Sie in den Straßen unterwegs sind, ist das Gebot unbedingt einzuhalten. Darüber hinaus wird es Ihnen nicht nur freundlich empfohlen, die Hinterlassenschaften Ihres Hundes einzusammeln und in der Mülltonne zu entsorgen, sondern es drohen sogar spürbare Bußgelder für alle, die das nicht tun. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften auf der Insel haben Hunde keinen Zutritt und auch viele Restaurants öffnen ihre Gasträume nur für zweibeinige Besucher.

Trotz vieler Einschränkungen ist ein Urlaub mit Hund auf Mallorca ein wunderbares Erlebnis. Ebenso wie zu Hause hebt der haarige Begleiter auch in den Ferien die Stimmung und er hilft dabei, mal ganz neue Seiten und Abschnitte der Insel zu entdecken. Der Hund wird auf jeden Fall dankbar dafür sein, bei seinen geliebten Menschen dabei sein zu können und nicht zwei Wochen in einer Tierpension verbringen zu müssen.

Kategorie: Mallorca Urlaub
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